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simonfluck.film[at]gmail.com
Überblick
Simon Fluck ist ein deutscher Filmemacher, der seinen M.A. in Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin abgeschlossen hat. Dort entwickelte er ein starkes Interesse an sensorischem Kino, visueller Anthropologie à la Sensory Ethnography Lab und den philosophischen Dimensionen von Zeit im Film. Ein bedeutender Teil seiner Praxis ist von experimentellen Filmemachern wie James Benning und Stan Brakhage beeinflusst, deren radikale Ansätze nicht nur filmische Konventionen, sondern auch die physischen Grenzen des Mediums selbst herausfordern. Ihre Arbeiten – etwa durch veränderte Farben, verfallene Emulsionen oder Frame-für-Frame-Manipulation – dienen als taktile Erkundungen der Wahrnehmung und stellen die Frage, wie Film das Publikum physisch berühren kann.
Gleichzeitig greift Fluck auf die poetischen und metaphysischen Strömungen des Autorenkinos zurück – von Tarkowski und Buñuel über Kiarostami und Weerasethakul. Zwischen diesen Einflüssen werden seine eigenen Filme zu einem Raum, in dem das Medium zugleich Werkzeug und Untersuchungsgegenstand ist: Sie erforschen Zeit, Erinnerung und Traum und hinterfragen die Grenzen zwischen innerer und äußerer Realität. Flucks Arbeiten laden das Publikum ein in sich wandelnde emotionale und sensorische Landschaften – in denen Stille, Rhythmus und Abstraktion Raum für unerwartete Verbindungen schaffen.
Seine Kurzfilme wurden auf zahlreichen internationalen Filmfestivals aufgeführt. Er ist Mitbegründer und Mitglied der Berliner Kunstkollektive Peter Huegl und Zeegotoh. Im Rahmen dieser Kollektive organisiert er weiterhin kulturelle Veranstaltungen, Filmabende und Workshops mit interdisziplinärem und sozial engagiertem Fokus. Eines dieser Projekte ist bibaBi (bildbasierte Bildung), eine Initiative, die Film und visuelle Medien als Werkzeuge für bildbasierte Bildung und Medienkompetenz nutzt – insbesondere in Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendzentren.
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Overview
Simon Fluck is a German filmmaker with an M.A. in Film Studies from Freie Universität Berlin. His work is deeply influenced by sensory cinema, visual anthropology, and the philosophical dimensions of time in film. Inspired by experimental filmmakers like James Benning and Stan Brakhage, as well as poetic auteurs such as Tarkovsky and Kiarostami, his films explore time, memory, and dreams - blurring the lines between inner and outer realities. Through silence, rhythm, and abstraction, Fluck invites audiences into immersive sensory experiences. His short films have screened at international festivals. He co-founded the Berlin-based art collectives Peter Huegl and Zeegotoh, organizing cultural events and workshops. He also ran bibaBi, a project using film for image-based education and media literacy in schools and youth centers.
His film production company is dedicated to artistic and experimental cinema. The company explores themes of time, memory, and dreams, crafting visually and sonically innovative works with philosophical depth and sensory intensity. Committed to social inclusion, he produced easy-language news videos for the LENADI project, which received the German Inclusion Award 2024 for its groundbreaking accessibility approach. The company’s work has also earned a Technical Jury Special Mention at FATE Cinema 2018. Balancing avant-garde artistry with social responsibility, he continues to push the boundaries of cinematic expression.